Konzept für den Vereinsgarten
1. Konzept
- Förderung von Umwelt und Nachhaltigkeit bei Kindern und Erwachsenen.
- Vermittlung von Wissen über den Anbau von Lebensmitteln und die Bedeutung regionaler Produkte.
- Förderung Gesellschaft durch intergenerationale Zusammenarbeit.
- Schaffung eines naturnahen Rückzugsort für Vereinsmitglieder und Kinder.
2. Konzeptaufbau
2.1 Planung des Gartens
- Flächenaufteilung:
- Gemüsebeete (z. B. Karotten, Zucchini, Salat, Kartoffeln): 40 % der Fläche.
- Beerensträucher B. Himbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren): 20 % der Fläche.
- Blumen- und Kräuterecke zur Förderung von Bienen und anderen Bestäubern: 10 % der Fläche.
- Kinderecke
- Gemeinschaftsbereich mit Sitzmöglichkeiten und einem Unterstand für Workshops: 15 % der Fläche.
- Strukturierung:
- Wege aus Rindenmulch oder Kies.
- Hochbeete für ergonomisches Arbeiten (besonders für Kinder und ältere Mitglieder).
- Kompostbereich zur Förderung von Kreislaufwirtschaft.
2.2 Ökologische Prinzipien
- Keine Verwendung von chemischen Düngemitteln oder Pestiziden.
- Verwendung von samenfesten Sorten und regionalen Pflanzen.
- Wasserwirtschaft mit Regentonnen und Mulchtechniken.
3. Schul- und Kindergartenkinder
3.1 Kooperation mit Schulen und Kindergärten
- Absprachen mit lokalen Bildungseinrichtungen über regelmäßige Gartenbesuche.
- Integration des Gartens in den Lehrplan (z. B. Themen wie Pflanzenwachstum, Umweltschutz)
3.2 Pädagogische Aktivitäten:
- Pflanzaktionen: Kinder pflanzen Gemüse oder Beerensträucher und übernehmen die Patenschaft für ein Beet.
- Pflege und Ernte Regelmäßige Gartenbesuche zum Unkrautjäten, Gießen und Ernten.
- Workshops: Basteln von Vogelscheuchen, Bau von Insektenhotels oder Experimente zu Bodenqualität.
3.3 Saison:
- Frühjahr: Beete vorbereiten, Pflanzen säen und Beerensträucher setzen.
- Sommer Pflege und Wachstum beobachten.
- Herbst: Ernte und Verarbeitung (z. B. Marmelade kochen).
- Winter Planung für das nächste Jahr, Bastelprojekte wie Vogelfutterstationen.
4. Gemeinschaft und Organisation
4.1 Beteiligung der Vereinsmitglieder:
- Bildung von Garten-Teams für Planung, Pflege und Workshops.
- Organisation von „Garten-Tagen“ für gemeinschaftliches Arbeiten.
4.2 Öffentlichkeitsarbeit:
- Erstellen eines Jahresplans.
- Einladung zu Tagen der offenen Tür.
- Nutzung von Social Media zur Dokumentation des Projekts
5. Erfolgskontrolle und Weiterentwicklung
- Regelmäßige Feedback-Runden mit Kindern, Eltern und Vereinsmitgliedern.
- Dokumentation des Gartenjahres mit Fotos und Berichten.
- Planung weiterer Projekte wie die Erweiterung mit Obstbäumen.
6. Vorteile für alle
- Kinder lernen praktische Fertigkeiten und entwickeln Umweltbewusstsein.
- Schulen und Kindergärten profitieren von einem außerschulischen Lernort.
- Vereinsmitglieder erleben Gemeinschaft und Naturverbundenheit.
- Förderung des lokalen Ökosystems und der Biodiversität.
Mit diesem Konzept entsteht ein lebendiger, nachhaltiger Vereinsgarten, der generationenübergreifend Wissen vermittelt und Freude an der Natur schafft.